Termine:

Mittwoch, 3. Januar 2018, ab 10.30 Uhr

Jazz-Club Mülheim
Neujahrsfrühstück

Traditionelles Beisammensein
der Künstler aus der Region . mit Livemusik

Kalkstraße 23
45468 Mülheim an der Ruhr
Telefon: 0208 - 373 204
Eintrit: 8,- €


Foto: Mülheimer Jazzclub



Sonntag, 17. Januar 2018, 13.00 Uhr

Kirche Mariae Geburt,
Althofstraße 5
45468 Mülheim an der Ruhr

Remy Filipovitch - Saxofon solo
(innerhalb des Gottesdienstes)




Samstag, 20. Januar 2018, 11.30 Uhr

Privatkonzert Essen-Heidhausen
Remy Filipovitch - Saxofon solo



Sonntag, 21. Januar 2018, 13.00 Uhr

Kirche Mariae Geburt,
Althofstraße 5
45468 Mülheim an der Ruhr

Remy Filipovitch - Saxofon solo
(innerhalb des Gottesdienstes)




Samstag, 14. April 2018

Musikmesse Frankfurt
11. - 14.April 2018

Die Internationale Musikmesse bringt Hersteller mit Händlern, professionellen Akteuren der Instrumentenindustrie sowie Musiker aus aller Welt zusammen.

Messe Frankfurt Exhibition GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
Eintritt/Tageskarte 15,00 €


Foto: Messe Frankfurt GmbH



Sonntag, 15. April 2018, 10.30 Uhr

"Fürchtet Euch nicht"
Kunst und Kirche im Gespräch

Gottesdienst & Fotografie & Musik

Pfarrerin Silke Althaus
Torsten Leukert - Fotograf
Remy Filipovitch - Saxofon solo

Ev. Kirche am Markt
45219 Kettwig



Foto: Ev. Kirchengemeinde Kettwig



Donnerstag, 19. April 2018

Remy Filipovitch präsentiert:
"Junge Jazztalente der Region" -
André Meisner & Friends

André Meisner -
Altsaxofon, Effekte, Live-Looping
Matthias Dymke - Flügel, Keyboards
Karl-F. Degenhardt - Schlagzeug
Fabian Witte - Kontrabass
Remy Filipovitch - Tenorsaxofon, Ltg.

Jazz im Augustinum

Stiftstheater
Renteilichtung 8 - 10
45134 Essen-Rellinghausen

Karten: 0201 - 431-1
10,00 €

Im Mittelpunkt des heutigen Abends steht der Duisburger Saxofonist und Musikpädagoge André Meisner. Trotz seines recht jugendlichen Alters konnte er bereits zahlreiche regionale, aber auch internationale Meriten sammeln. André absolvierte die Saxofon- und Ensembleklasse von Remy Filipovitch an der Folkwang Universität. Schon in seiner Studienzeit befasste er sich mit digitalen Klängen. Bei mehreren Hochulkonzerten fand er große Beachtung beim Publikum. Auf drei Kontinenten (Europa, Asien, Afrika) war er bereits mit seinen unkonventionellen Projekten unterwegs. Zusammen mit seinen Mitstreitern - vor allem dem Pianisten Matthias Dymke - bereichert er die Klänge traditioneller Instrumente durch den Einsatz moderner Effektgeräte. Fünf Künstler werden auf der Bühne zu hören & zu sehen sein - abwechselnd in ausgewählten Jazz-Standards und avantgardistischen Klängen und Ideen.


André Meisner, Foto: Sebastian Lehmann



Mittwoch, 5. September 2018

Jazzkonzert in Essen

Details werden rechtzeitig bekanntgegeben




Donnerstag, 20. September 2018, 19.30 Uhr

Remy Filipovitch Quartett
Bürgermeisterhaus
Heckstraße 105
45239 Essen-Werden



Donnerstag, 8. November 2018

Jazzkonzert in Essen

Details werden rechtzeitig bekanntgegeben




Freitag, 7. Dezember 2018

Musikalisch-literarischer Abend
bei Kerzenschein

Adventsgeschichten - Weihnachtsgeschichten

Addi Alexis Schaefer - Sprecher
Remy Filpovitch - Tenorsaxofon solo

Alte Schule Gestringen
32339 Lübbecke-Espelkamp
Details in Kürze


Foto: privat









Der Komponist, Saxofonist, Bandleader und Musikpädagoge Remy Filipovitch wurde in Vilnius in eine litauisch-polnische Musikerfamilie, Vater Orchesterdirigent, geboren.

Am Fryderyk-Chopin-Konservatorium Warschau studierte er Musikerziehung, Klavier und Querflöte mit abschließendem Diplom als Lehrer für Musik- und allgemeinbildende Schulen.

Ein weiteres Studium führte ihn an das Berklee College of Music, Boston , wo er einen Abschluss mit "Professional Diploma in Composing & Arranging", Instrumental-Hauptfach Saxofon machte.

Seine Lehrer waren Mitglieder/Sidemen legendärer Bands - Gary Burton, Andy McGhee, Wes Hensel, Lennie Johnson, Herb Pomeroy, Joseph E. Viola, Phil Wilson.

Neben einer Festanstellung an der Folkwang Musikschule Essen hatte er eine 10-jährige Zusammenarbeit als Bühnenmusiker mit dem "Musiktheater im Revier", Gelsenkirchen und anderen städtischen Theatern bundesweit (Saxofone, Klarinette, Querflöte).

Auf Anfrage von Dekan Prof. Pierre W. Feit erhielt er einen Lehrauftrag an der Folkwang Hochschule für Musik in Essen. Später kam ein weiterer Lehrauftrag an der Universität Duisburg-Essen dazu.

Auch kam ein Angebot des Senders Freies Berlin, Mitglied der Paul Kuhn Big Band zu werden. Daran schloss sich eine Phase als Studiomusiker an, hauptsächlich in Verbindung mit den Klangkörpern des Kölner Senders: Harald Banters WDR Media Band, WDR Funkhausorchester, Gastspiele in der WDR Big Band sowie im Ensemble "Vier plus sechs". Außerdem kam es zur Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Solist/innen aus den Bereichen Jazz, Popularmusik und Operette.

Zu eigenen Projekten zählt u.a. das Remy Filipovitch Quartett. Es überdauerte Jahrzehnte und ist bis heute aktiv - mit Auftritten in Deutschland und Europa.

Informationen zu weiteren Projekten können Sie
hier erhalten. Eine ungekürzte Fassung der Biografie finden Sie hier.
Als Ergänzung empfiehlt sich das Remy-Filipovitch-Portrait
des Jazzkritikers Hans-Jörg Hussong.



Remy Filipovitch spielte und/oder ist auf Aufnahmen mit folgenden Künstlern zu hören:

Deutschland/International - U- & Popularmusik, Musical, E-Musik, Neue Musik, Oper:

Peter Alexander, Harald Banter, Gilbert Bécaud, Roy Black, Howard Carpendale,
David de Villiers, Katja Ebstein, Frank Elstner, Rex Gildo, Franz Grothe, Gitte Haenning,
Peter Hoffmann, Horst Jankowski, Bibi Johns, Udo Jürgens, Harald Juhnke,
Gershon Kingsley, Ferdy Klein, Piet Klocke, Hildegard Knef, René Kollo, Paul Kuhn,
Jan Latham-König, Bruce Low, Ute Mann Singers, Tilo Medek, Angelika Milster,
Olivia Molina, Rolf-Hans Müller, Werner Müller, Liselotte Pulver, Deborah Sasson,
Gloria Scalchi, Heinz Schachtner, Heinz Schönberger, Ralph Siegel, Anja Silja,
Ingrid Steeger, Lena Valaitis, Heinz Wallberg

Deutschland/Europa - Jazz:

Bobby Burgess, Glen Buschmann, Laco Deczi, Kurt Edelhagen, Rolf Ericson,
Jon Eardley, Bora Rokovi
ć, Dieter Reith, Big Fletchit, Ali Haurand, Horst Jankowski,
Willy Ketzer, Nguyen Le, George Maycock, Mark Murphy, Walter Norris, Al Porcino,
Bill Ramsey, Jerry van Rooyen, Manfred Schoof, Ludek Svabensk
ý, James Towsey,
Leo Wright, Ronnie Stephenson, Caterina Valente, Helmut Zacharias

USA - Jazz:

Gary Burton, Ted Curson, Alan Dawson, Jon Eardley, Phil Harper, Chuck Israels,
Dick Johnson, Claudio Roditi, Raul de Souza, Miroslav Vitous, Kenny Werner,
Jiggs Whigham, Leo Wright

Polen - Jazz/Pop:
Michal Baranski, Czeslaw Bartkowski, Jerzy Bartz, Ewa Bem, Marek Blizinski,
Janusz Bogacki, Wladyslaw Dobrowolski, Roman Dylag, Wieslaw Ejssmont,
Czerwone Gitary, Grzegorz Grzyb, Krzysztof Herdzin, Zbigniew Jaremko,
Slawek Jaskulke, Mieczyslaw Kosz, Andrzej Kurylewicz, Henryk Majewski,
Zbigniew Namyslowski, Czeslaw Niemen, Sergiusz Perkowski, Zbigniew Seifert,
Janusz Sidorenko, Arek Skolik, Kuba Stankiewicz, Tomasz Stanko, Janusz Stefanski,
Big Band Stodola, Olo Walicki, Dominik Wania, Janusz Zabieglinski, Maciej Zembaty

Litauen, Lettland, Russland/UdSSR - Jazz:
Arturas Anusauskas, Osvaldas Balakauskas, Slava Ganelin, Slava Jantsa,
Boris Larionov, Gediminas Laurinavicius, Sergey Martynov, Alexander Melnik,
Liudas Mockunas, Oleg Molokoedov, Liudas Shaltenis, Leonid Shinkarenko,
Alexander Trenin, Wladimir Cherepanov, Walerij Nelepa, Vladimir Presnyakov Sr.,
Raymond Raubisko, Juozas Sadauskas



Neue CD - Remy Filipovitch Ensemble "Good Times"
Album Records AR 1501

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Foto: Jazzpodium

Eine sehr sorgfältig geplante Produktion. Erstklassig aufgenommen und abgemischt, eingespielt von einer auf allen Positionen hervorragend besetzten Band. Mehr oder weniger bekannten Standards hat Remy Filipovitch moderne, zum Teil auch
modische Arrangements verpasst. Flirts mit der Popmusik sind unüberhörbar, wirken aber nicht anbiedernd. Die Sängerin Mara Minjoli spürt in ihren Phrasierungen nicht nur den musikalischen Gedanken sondern auch dem Gehalt der Lyrics nach. Ihr gelingt das Kunststück, aus Textzeilen, die im Original manchmal fast banal daher kommen, lakonische Spitzen zu feilen. Glanzlichter setzen die knappen Saxophon-Soli von Bandleader Remy Filipovitch. Er spielt sein Tenorsaxophon ohne Pathos mit weittragendem Ton und zugleich sehr intim. Die Melodielinien erscheinen schlicht und eingängig, offenbaren aber beim genaueren Hören Raffinesse und Tiefe - zurückgenommen und zugleich expressiv, die Kunst eines reifen Künstlers, der mit wenigen Tönen viel zu sagen versteht, eines Musikers der sich und seinem Publikum nichts mehr beweisen muss.
Jazzpuristen, denen eingängige Musik suspekt ist, mögen die CD unter der Rubrik "Easy Listening" ablegen. Tatsächlich wird diese Produktion auch Hörer ansprechen, die sonst mit Jazz wenig anfangen können. Auch Kennern wird sie in die Ohren putzen. Es ist wie mit einem tollen Kinderbuch, das junge Leser begeistert, an dem aber auch ältere ihren Heidenspaß haben.

Hans-Jörg Hussong




Kollegen aus Litauen zu Gast in Essen
Artikel / Interview mit Leonid Shinkarenko von Christoph Giese in der WAZ
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Litauens Musikszene blickt nach Essen
Jazz aus Litauen? Kennt man nicht? Mit dem Saxofonisten Remy Filipovitch immerhin lebt ein namhafter litauischer Jazzer seit Jahren in Essen. Jetzt bekommt er Verstärkung von einem renommierten Landsmann, dem Bassisten Leonid Shinkarenko. Im September kommen "Shinkarenko Jazz 4N" aus Litauens Hauptstadt Vilnius nach Rüttenscheid. Vier angsagte Musiker des Landes sind in diesem Quartett. Mit dem Bandleader Leonid Shinkarenko sprach Christoph Giese:

Kennen Sie das Ruhrgebiet?
Shinkarenko: Was ich noch aus der Schule weiß, ist, dass im Ruhrgebiet Kohle produziert wurde. Ich war ein einziges Mal in Essen, aber nur auf der Durchreise.

In Deutschland spielen Sie aber doch öfter?
Ja, ich weiß gar nicht, wie oft ich in

Deutschland aufgetreten bin.
Ich erinnere mich an Berlin oder an die Jazz Baltica in Schleswig-Holstein.

Kennen Sie den in Essen lebenden Landsmann Remy Filipovitch?
Ich habe ihn vor Jahren das erste Mal getroffen. Ein Jazzkritiker hat uns einander vorgestellt. Wir haben dann ein paar Mal zusammengespielt, sogar seine Kompositionen.

Was darf das Essener Publikum von Ihrem Auftritt erwarten?
Wir spielen eigene Stücke. Das ist nach meiner eigenen Erfahrung als Organisator eines Jazzfestivals auf der Kurischen Nehrung in Litauen wesentlich interessanter für das Publikum. Mit den anderen Musikern spiele ich teils schon seit den 1980ern zusammen. Für dieses relativ neu formierte Quartett habe ich extra neue Kompositionen geschrieben.




"September Song", Remy Filipovitch Quartett mit Gastsolist Klaus Osterloh


Foto: Klaus Osterloh

Nahezu unbegrenzt sind die Klangwelten,
in denen sich Klaus Osterloh bewegt:
Barockmusik, Sinfonien, Dixieland, Moderrn

Jazz in diversen Formationen - und die Big Band des Westdeutschen Rundfunks Köln - seine eigentliche musikalische Heimat.

Entsprechend illuster ist auch die Liste der Orchester, mit denen Klaus gearbeitet hat: Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, Duisburger Sinfoniker, Erwin Lehn und sein Südfunk-Tanzorchester (später SWR Big Band), Essener Philharmoniker.

Viele außergewöhnliche Projekte führten Klaus Osterloh auch mit dem Bandleader Remy Filipovitch zusammen - z.B. in das Kölner Cornet-Studio. Hier nahmen sie Schallplatten mit Peter Alexander auf, unter Leitung des legendären Paul Kuhn.

Neben Kurt Weills berühmtem, doch hierzulande eher selten gespieltem `September Song´, sind u.a. auch neue Werke der Quartettmitglieder zu hören.